Lorenzo-Natali-Preis für Reportagen
Lorenzo Natali Preis für Reportagen
Der prestigeträchtige Lorenzo Natali Preis der EU für Journalismus würdigt die Arbeit von Medienschaffenden aus der ganzen Welt, die die drängendsten globalen Herausforderungen beleuchten. Das umfasst eine breite Palette von Themen: Ungleichheit, Beseitigung der Armut, nachhaltige Entwicklung, Umwelt, biologische Vielfalt, Klimaschutz, Digitales, Beschäftigung und Beruf, Bildung und Kompetenzentwicklung, Migration, Gesundheitsversorgung, Frieden, Demokratie und Menschenrechte.
Bewerbung in drei verschiedenen Kategorien möglich
Es können schriftliche, audiovisuelle oder multimediale Arbeiten eingereicht werden, und zwar in einer der folgenden Kategorien:
- Internationaler Preis: für einen Beitrag, veröffentlicht in einem Medium mit Sitz in einem der Partnerländer der Europäischen Union.
- Europa-Preis: für einen Beitrag, veröffentlicht in einem Medium mit Sitz in der Europäischen Union.
- Preis für die beste Nachwuchsjournalistin/den besten Nachwuchsjournalisten: für einen Beitrag einer Journalistin bzw. eines Journalisten unter 30 Jahren (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung), veröffentlicht von einem Medium mit Sitz in der Europäischen Union oder in einem ihrer Partnerländer.
Die Bewerbungen können in jeder Sprache eingereicht werden – es sollte jedoch eine Übersetzung ins Englische, Französische, Spanische, Deutsche oder Portugiesische beigefügt werden.
Die Preise sind jeweils mit 10.000 Euro dotiert. Der Gewinnerin oder dem Gewinner des Preises für die beste Nachwuchsjournalistin/den besten Nachwuchsjournalisten wird außerdem ein Praktikumbei einem Medienpartner angeboten.
Hintergrund
Der Preis wurde 1992 ins Leben gerufen und ist benannt nach dem früheren Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Lorenzo Natali. Er war Kommissar für Entwicklung und hatte einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Entwicklung der europäischen Entwicklungspolitik geleistet, er war ein entschiedener Verfechter der freien Meinungsäußerung, von Demokratie und Menschenrechten.