EU lobt den Preis "Europäische Hauptstädte für Integration und Vielfalt" aus

In diesem Jahr zeichnet die Europäische Kommission zum ersten Mal Städte, Gemeinden und Regionen für ihre Arbeit zur Förderung der Integration und zur Bekämpfung von Diskriminierung mit dem Preis „Europäische Hauptstädte für Integration und Vielfalt“ aus. Kommunen können sich bis 15. Februar bewerben und zeigen, was sie tun, um vielfältigere und integrativere Räume zu schaffen. Der Preis ist Teil des Aktionsplans der Kommission zur Bekämpfung von Rassismus und der Strategie zur Gleichstellung von LGBTIQ bis 2025.

Die Bewerbungen können sich auf spezifische Bildungs- oder Kulturprojekte, die Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur und andere Initiativen zur Förderung eines vielfältigen und integrativen Umfelds für alle Bürger konzentrieren. Außerdem wird in diesem Jahr ein Sonderpreis für die Förderung der Integration der Roma verliehen.

Der Preis steht allen lokalen Behörden, einschließlich Städten und Regionen der Mitgliedstaaten, offen. Teilnahmeberechtigt sind vorbildliche Verfahren, die alle Diskriminierungsgründe gemäß Artikel 19 AEUV und deren Überschneidungen abdecken. Ausgezeichnet werden drei Städte in zwei verschiedenen Kategorien ausgezeichnet:  Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern und Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern.

In jeder Kategorie wird ein erster (alleiniger Gewinner des Titels „Europäische Hauptstadt für Integration und Vielfalt“ für ein bestimmtes Jahr), zweiter und dritter Platz vergeben. Im Jahr 2022 wird außerdem ein Sonderpreis für Kommunen vergeben, die die Integration der Roma fördern. In dieser Kategorie wird es drei Gewinner geben (erster, zweiter und dritter Platz). Die Größe der Kommune wird beim Sonderpreis, für den es nur eine Kategorie gibt, nicht berücksichtigt.

Kommunen können ihre Bewerbungen bis zum 15. Februar 2022, 12 Uhr online einreichen. Die Preisverleihung soll am 28. April 2022 stattfinden.

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