EU-geförderte, regionale Projekte

In unserer neuen Rubrik stellen wir Projekte in unserer Region vor, die mit EU-Mitteln gefördert wurden. Natürlich handelt es sich dabei nur um eine Auswahl, es sind natürlich sehr viel mehr ...  :-)

Hier zum Weiterlesen.

Freiwilligenprojekte für junge Menschen

Im Dezember 2016 hat die Europäische Kommission den Startschuss für das Europäische Solidaritätskorps gegeben. Junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren können an breit gefächerten Solidaritätsprojekten teilnehmen, die Herausforderungen ...

Hier weiterlesen ...

Informationen / News / Hinweise

Kulturhauptstädte Europas 2019

„Kulturhauptstadt Europas“ ist ein Titel, der seit 1985 jährlich von der EU-Kommission an Städte, die sich im Vorfeld beworben haben, vergeben wird (bis 2009 jeweils eine Stadt pro Jahr und seit 2009 mind. zwei Städte).

Die Idee ist, kulturelles Leben in Städten ganz Europas in den Mittelpunkt zu stellen. In dem entsprechenden Jahr finden in den „Kulturhauptstädten“ zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Die Ernennung zur europäischen Kulturhauptstadt kann für die Stadt eine Chance sein, beträchtliche kulturelle, soziale und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen, und sie kann dazu beitragen, die Stadterneuerung zu fördern, das Image der Stadt zu verändern und ihre Sichtbarkeit und ihr Profil auf internationaler Ebene zu erhöhen.

Dieses Jahr sind Plowdiw (Bulgarien) und Matera (Italien) die Kulturhauptstädte Europas.

Plowdiw ist die zweitgrößte bulgarische Stadt und reich an antiken Sehenswürdigkeiten. Die Stadt wird ihre multikulturelle Seite präsentieren und auch die Gemeinschaft der Roma einbeziehen. Das Motto der Bulgaren: "Together".

Matera: in der Region Basilicata in Süditalien, ist berühmt für ihre Höhlenwohnungen. Bereits 1993 ernannte die UNESCOdie Siedlungen zum Weltkulturerbe

Plowdiw 2019: https://plovdiv2019.eu/en

Matera 2019: https://www.matera-basilicata2019.it/en/

Rumänien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

Zum 1. Januar 2019 hat Rumänien - zum ersten Mal seit seinem EU-Beitritt 2007 - für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Das Motto des rumänischen EU-Ratsvorsitzes lautet: "Zusammenhalt, ein gemeinsamer europäischer Wert".

Rumänien bildet ein Trio mit Finnland und Kroatien. Gemeinsam haben sich diese Länder Ziele gesetzt, die während ihrer jeweiligen Ratspräsidentschaft verfolgt werden sollen. Darüber hinaus kann jedes Land eigene Prioritäten setzten.

Rumänien hat folgende Schwerpunkte für seine Ratspräsidentschaft festgelegt:

  • Konvergierendes Europa: Wachstum, Kohäsion, Wettbewerbsfähigkeit, Konnektivität
  • ein sicheres Europa
  • Europa als stärkerer globaler Akteur
  • ein Europa gemeinsamer Werte

Infos zum Programm und den Schwerpunkten der rumänischen Ratspräsidentschaft sind bei Interesse unter folgendem Link abrufbar https://www.romania2019.eu/home/

Sacharow-Preis zum Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, wurde vor 60 Jahren die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die UN verabschiedet. Dadurch ist dieser Tag zum Weltweiten Gedenktag geworden, an dem auf die zum Teil schlechte Menschenrechtssituation auf der Welt aufmerksam gemacht wird.

Passend zu diesem Gedenktag wird seit 1988 im Dezember der „Sacharow-Preis für geistige Freiheit“ (auch EU-Menschenrechtspreis genannt) verliehen. Dieses Jahr geht der mit 50.000 € datierte Preis an den Ukrainer Oleh Senzow. Der Filmemacher Senzow wurde wegen seines Engagements gegen die Annexion der Krim zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt. Mit der Verleihung des Sacharow-Preises bekundet das Europäische Parlament Solidarität mit dem Ukrainer und fordert seine sofortige Freilassung.

Welche deutsche Stadt wird Europas Kulturhauptstadt 2025

Das letzte Mal war es die Stadt Essen, die 2010 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ trug. Jetzt können sich deutsche Städte wieder auf den imagefördernden Titel bewerben, denn Europas Kulturhauptstädte 2025 kommen aus Slowenien und Deutschland.
Seit 1985 werden in Europa jährlich zwei Städte zur Kulturhauptstadt ernannt um kulturelle Vielfalt zu präsentieren und dadurch hervorzuheben, dass ein zusammenhängender Kulturraum innerhalb Europas existiert.
Beworben haben sich zu diesem Zeitpunkt neun deutsche Städte, unteranderem dabei: Hannover, Hildesheim und Dresden. Welche Stadt sich 2025 mit dem ehren Titel schmücken darf steht jedoch noch lange nicht fest, denn bis zum 30. September 2019 können die Bewerbungen eingereicht werden.

http://kultur.creative-europe-desk.de/foerderung/sondermassnahmen/kulturhauptstadt-europas.html

Preisverleihung in Gabrovo, Bulgarien

Auszeichnung von jungen Studierenden für gute Innovationsleistungen in Gabrovo.

 

Alle Infos und News aus dem Jahr ...

Die nächsten fünf Termine und Wettbewerbe

Treffen für Jugendorganisationen in Brüssel

23.01.2019

Das Europäische Parlament lädt Jugendorganisationen der gesamten EU ein, um darüber zu diskutieren, wie die Interaktion und Kommunikation zwischen ihnen verbessert werden kann.

Have your say in what the European Parliament should do for youth!“ ist der sehr ausführliche Name der Veranstaltung in Brüssel. Zu Deutsch heißt es in etwa: „Erzählen Sie uns, was das EU Parlament für die Jugend tun soll!“. Genau das soll bei dem Event am 6. und 7. März in Brüssel diskutiert werden. Um teilzunehmen können sich Jugendorganisa-tionen der EU bis zum 23. Januar 2019 bewerben.

Reisekosten, Unterkunft und ein Teil der Verpflegung werden übernommen.
Ausführliche Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/youth_stakeholders

Bezahltes Praktikum bei der EU: Bewerbungsrunde für Oktober ist gestartet

04.02.2019

Jedes Jahr bietet die Europäische Kommission bezahlte 5-monatige Praktika für 1.300 Praktikanten an. Startdatum ist jeweils der 1. März und der 1. Oktober. Die Registrierung für Oktober 2019 hat begonnen und läuft bis zum 4. Februar 2019.

Das so genannte Blue Book-Praktikumsprogramm der Europäischen Kommission bietet einen Einblick in die Arbeit der EU und richtet sich an Hochschulabsolventinnen/-absolventen aus der ganzen Welt. Bezahlt werden 1.177 Euro pro Monat, Reisekosten werden ebenfalls erstattet.

Bewerben können sich Studienabsolventinnen und Studienabsolventen mit einem mindestens dreijährigen, abgeschlossenen Bachelorstudium, die Bewerberinnen und Bewerber sollten sehr gute Kenntnisse (in zwei EU-Amtssprachen, darunter eine Verfahrenssprache (Englisch, Französisch oder Deutsch) haben.

Weitere Informationen unter https://ec.europa.eu/stages/node_de

66. Europäischer Wettbewerb 2019 „YOUrope – es geht um dich!“

08.02.2019

Die Europäische Bewegung Deutschland hat unter dem Motto „YOUrope – es geht um dich!“ den 66. Europäischen Wettbewerb 2019 gestartet.

Aufgerufen sind Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgänge (1.-13. Klasse), sich in zwölf altersgerechten Aufgabenstellungen und einer altersübergreifenden Sonderaufgabe eigenständig und kreativ mit europäischen Themen auseinanderzusetzen.

Ziel der aktuellen Ausschreibung ist es, Schülerinnen und Schüler dazu zu ermutigen, sich aktiv für die Zukunft Europas einzusetzen. Im Rahmen der Aufgabenstellungen sollen Schülerinnen und Schüler bspw. Kampagnen für die Europawahl 2019 gestalten und sich mit politischer Kommunikation im digitalen Zeitalter auseinandersetzen.

Möglich sind Einzel- und Gruppenarbeiten (max. vier Schüler) in Form von schriftlichen, bildnerischen und multimedialen Arbeiten. Nur die Sonderaufgabe kann mit der gesamten Klasse bearbeitet werden. Neben Idee, Inhalt, Form und Originalität der Beiträge ist insbesondere die europäische Dimension das wichtigste Bewertungskriterium.

Die Anmeldung beim Europäischen Wettbewerb erfolgt online (www.anmeldung-ew.de). Das Anmeldeformular muss zusammen mit der Wettbewerbsarbeit zunächst auf Landesebene eingereicht werden. Die Frist in Niedersachsen endet am 08. Februar 2019.

Anschließend werden die besten Arbeiten länderübergreifend durch eine Bundesjury bewertet.

Vergeben werden ca. 500 Bundespreise, darunter Geld- und Sachpreise sowie für ältere Preisträger Teilnahmen an Seminaren und Reisen u. a. nach Berlin und Straßburg. Weitere Preise werden außerdem in den Bundesländern vergeben.

Weitere Informationen unter: www.europaeischer-wettbewerb.de

Kurzfilmwettbewerb #EUand ME - Internetpublikum kann Sieger wählen

10.02.2019

Über 600 Kurzfilme wurden für den Wettbewerb der EU-Kommission im Rahmen der Informationskampagne #EUandME eingereicht. Aus den Vorschlägen der jungen Filmemacher im Alter von 18 bis 35 Jahren hat eine Jury zehn Finalisten ausgewählt.

Jeweils zwei davon stellen sich nun in einer der fünf thematischen Kategorien (Mobilität, Nachhaltigkeit, Rechte, Digitalisierung, Kompetenzen und Unternehmen) dem Votum des Internetpublikums. Dieses kann noch bis zum 10. Februar die Sieger wählen.

Die Sieger jeder Kategorie werden mit jeweils 7.500 Euro gefördert und von einem von fünf Regisseuren der Kurzfilmreihe #EUandME unterstützt.

Abgestimmt werden kann auf folgender Website: https://europa.eu/euandme/vote_de

Veranstaltungsreihe: „Oldenburg und Europa“

26.02.2019

Veranstaltungshinweis: „Wohin treibt die Bundesrepublik?“

Dienstag, 26. Februar 2019, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Kulturzentrum der Stadt Oldenburg PFL, Oldenburg

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Das BKGE lädt ein in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität, der Stadt Oldenburg, der Karl-Jaspers Gesellschaft, der Oldenburgischen Landschaft und Europe Direct Oldenburg zu einem Podiumsgespräch unter dem Titel " Wohin treibt die Bundesrepublik?“.

Das Podiumsgespräch mit Dr. Franziska Augstein (München) und Prof. Dr. Matthias Bormuth, Karl Jaspers Gesellschaft (Oldenburg) führt die Professorin für deutsche und europäische Geschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts Dr. Gunilla Budde.

Um Anmeldung per Telefon oder Mail wird bis zum 19.02.2019 gebeten unter:

BKGE: Tel. 0441/96195-0 (Frau Feldmann) oder bkge@bkge.uni-oldenburg.de

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Alle Termine aus dem Jahr ...